Kunststoff / Produktentwicklung / Produktion

Anspruchsvolle Kunststoffkomponenten

Präzise und wirtschaftlich

Unsere zentrale Aufgabe ist die Produktion von anspruchsvollen, thermoplastischen Kunststoffbauteilen. Wir fertigen auf 25 Kunststoff-Spritzgussmaschinen, vorwiegend der Fabrikate Arburg, schwerpunktmäßig Verpackungen und kleine bis mittelgroße technische Funktionsbauteile. Unser Interesse ist dabei stets, die Fertigung optimal in den Zeitplan unserer Kunden zu integrieren.

In unserem Spritzgießmaschinenpark werden alle gängigen Thermoplaste, auch verstärkte, verarbeitet.

Spezielle Kundenanforderungen, wie hohe Hitzebeständigkeit, Flammwidrigkeit oder hohe Steifigkeit, realisieren wir durch den Einsatz entsprechender Compounds.

Optimierung des Spritzgießprozesses

Produkte herzustellen bedeutet heute Iterationsschritte in Entwicklung und Fertigung zu minimieren oder sogar ohne auszukommen. Hierfür wird u.a. die Fertigungssimulation (Prozesssimulation) intensiv genutzt. Die Simulation gibt dabei Antworten sowohl auf einfachere Fragestellungen, wie die Füllbarkeit des Formteils, sinnvolle Anspritzpunkte oder optimale Verfahrensparameter als auch auf komplexe Fragestellungen wie Bauteilverzug und Faserorientierung. Problembereiche, schlecht füllende Rippen, Lufteinschlüsse, Bindenähte im Sichtbereich etc., können dadurch frühzeitig erkannt und vermieden werden.

Thermische Werkzeugauslegung

Zudem werden die Artikel- und Werkzeugkonstruktion eng verzahnt, also gemeinsam betrachtet bzw. simuliert. Neben der Frage der Entformungsrichtungen und eventueller Schieberlagen kann mit der Fertigungssimulation schon früh über Verzugsneigungen und deren einzuleitende Abhilfemaßnahmen diskutiert werden.

Für optimierte Kühlsysteme werden im Rahmen einer 3D-Simulation die Temperaturverteilung in der Kavität und im Werkzeug mit allen Details wie Schiebern, Auswerfern, Kühlkanälen oder vorhandenen Einlegeteilen berechnet. Simulationsergebnisse sind die optimale Kühlleistung, die richtige Position der Kühlung, notwendige Werkzeugmaterialien und der optimale Energieeinsatz. Temperaturdifferenzen an der Formteiloberfläche können beispielsweise durch unterschiedlich gekühlte Werkzeugbereiche mit Maßnahmen wie anders positionierte oder konturangepasste Kühlkanäle minimiert werden.

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